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InfoSchul II-2 (2001/2002)
Perspektiven
Mit Abschluss des Schuljahres 2001/2002 endet das bundesweite Projekt
"InfoSCHUL II-2". Die beteiligten Schulen überlegen jetzt, zuletzt
auf einer Tagung im Mai 2002 in Bielefeld, wie die positiven Ansätze,
Kooperationen und Erfahrungsaustausche des InfoSCHUL-Projektes in anderem Rahmen
weitergeführt und in ihren Ergebnissen nachhaltig umgesetzt werden können.
Zu diesem Thema soll bis weitere Informationen bekannt sind ein Rundbrief des
bisher das Projekt begleitenden Teams von "Scientific Consulting"
zitiert werden. Beiträge zu einer Diskussion über Zukunftsperspektiven können
und sollen auch über diese Web-Site aus der Arbeit der Bismarckschule Hannover
geführt werden.
Rundmail
15/2002
Liebe
Mitstreiterinnen und Mitstreiter,
In
dieser Rundmail geht es um folgenden Punkt:
-
Kontinuitätssicherung/Möglichkeiten zur Nutzung professioneller
Informationsanbieter, Angebote FIZ Karlsruhe/STN, GBI, LexisNexis
In
einigen Bundesländern haben bereits die sog. Sommerferien begonnen, in den
anderen Ländern steht der "Endspurt" der Aktivitäten für das
Schuljahr 2001/2002 an. Die InfoSCHUL-Projektarbeiten befinden sich - davon
konnten wir uns anlässlich der zweiten Erfahrungsaustauschtreffen in den
letzten Wochen überzeugen - auf gutem Wege. Wir sind sicher, dass wir bei
InfoSCHUL II/2 an die guten Ergebnisse der letzten Jahre anknüpfen werden.
Ein
wichtiges Thema auf den Erfahrungsaustauschtreffen war die
Kontinuitätssicherung. Sie erinnern sich, wir haben intensiv darüber
diskutiert, wie wir das mit viel Engagement Erreichte auch künftig erhalten und
weiter ausbauen können. Im Ergebnis der Gespräche sind wir auf ein
ganzes Bündel von Aspekten und Maßnahmen gekommen, die - da bestand
Einvernehmen - auf den unterschiedlichen Ebenen (eigene Schule/Kollegium,
InfoSCHUL-"Verbund", gesamter Kreis aller InfoSCHUL-Teams, usw.)
angegangen
werden sollten. In diesem Zusammenhang haben wir ja auch über die
Weiterführung der Arbeiten "aus eigener Kraft" gesprochen.
Wichtige
Ebenen, bei denen wir unsere Unterstützung zugesagt haben, sind u.a. die "Staffelstabübergabe"
an die Bundesländer sowie die Weiterführung der Schulkonditionen-Modelle, die
wir im InfoSCHUL-Kreis
gemeinsam mit unseren langjährigen Partner aus der Informationslandschaft
entwickelt haben.
Bzgl.
beider Punkte sind wir in den vergangenen Wochen aktiv gewesen. Wir sprechen
derzeit mit Vertretern der Landeskultusministerien, um das bei
InfoSCHUL-Teilnehmern in den Ländern vorhandene Know-how in Richtung Verbreitung
wirksam werden zu lassen. Darueber hinaus versuchen wir InfoSCHUL-Ergebnisse und
-Erfahrungen auch im Hinblick auf infrastrukturelle
Elemente einzubringen. Orientierung bieten hier - um zwei Beispiele zu nennen -
die Einbindung von Aktivitäten in die e-nitiative.nrw (Nordrhein-Westfalen)
oder die Einbindung von Projektmaterialien in den Landesbildungsserver
Rheinland-Pfalz.
Auch
bzgl. der die Weiterführung der Schulkonditionen-Modelle, die wir im
InfoSCHUL-Kreis gemeinsam mit unseren langjährigen Partner aus der
Informationslandschaft entwickelt haben, sind wir einen Schritt weitergekommen.
In Abstimmung mit dem Projektträger NMB+F haben wir die
besonders aktiven Informationsanbieter angesprochen und gebeten, sich in
Richtung einer für Anbieter und Schulen gangbaren Lösung zur
Kontinuitätssicherung zu engagieren.
Die drei
o.a. Anbieter haben Ihre Unterstützung gern zugesagt. Allen Unternehmen ist es
ein wichtiges Anliegen, die Zielgruppe der Schulen auch weiterhin mit günstigen
Zugangsmodellen und -konditionen zu unterstützen.
Im folgenden haben wir die Angebote der drei Anbieter FIZ Karlsruhe/STN, GBI,
LexisNexis zusammengestellt. Mit DSI und wissenschaft-online werden wir in den
kommenden Tagen sprechen.
Wichtig
für Sie ist, dass Sie die angebotenen Leistungen aus den InfoSCHUL II/2-Mitteln
finanzieren koennen, vorausgesetzt - aber dies wissen Sie ja - der Beginn für
den Bezug/die Inanspruchnahme der Leistungen und das
Rechnungsdatum liegt im Förderzeitraum InfoSCHUL II/2 (bis einschl. 31.
Juli 2002).
Wir
würden uns freuen, wenn auf diesem Wege ein Beitrag in Richtung
Kontinuitätssicherung/Nachhaltigkeit geleistet werden könnte.
Bei
Rückfragen zu den u.a. Angeboten stehen wir, insbesondere aber die
Anbieter gern zur Verfuegung.
Soweit
fuer heute
Wir
verbleiben
mit den besten Grüßen
Ihr Team
beim Fachlichen Projektkoordinator InfoSCHUL
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ANGEBOTE DER ANBIETER
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FIZ Karlsruhe/STN
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Liebe STN-Nutzer bei InfoSCHUL,
im Rahmen von InfoSCHUL hatten Sie die Gelegenheit, unsere Datenbanken für
einige von Ihnen ausgewählte Unterrichtsprojekte zu nutzen. Wie Sie wissen,
wird jedoch das InfoSCHUL-Projekt im nächsten Schuljahr leider nicht mehr
weitergeführt.
Dies würde für Sie bedeuten, dass der Grund für den preisgünstigen Zugang
Ihrer Schule zu unseren Datenbanken entfiele. Diese Situation wäre sowohl für
Sie als Nutzer als auch für uns als Sponsor und Informationsanbieter nicht
zufriedenstellend.
Wir wissen, dass InfoSCHUL-Teilnehmer erst in wenigen Fällen andere
Finanzierungsmöglichkeiten für die weitere Nutzung unserer oder anderer
Datenbanken gefunden haben. Um Ihnen hier zu helfen, machen wir den bisher
teilnehmenden Schulen folgendes Angebot:
-
diejenigen Schulen, die Ihre sog.
Nutzungsobergrenze nicht überschritten haben, bieten wir eine Verlängerung des
Vertrages bis zum Ende des Schuljahres 2002/2003 an.
-
bei Überschreitung der Nutzungsobergrenze
bieten wir Ihnen einen Neuvertrag mit 25% Rabatt an, falls Sie Paket 1 gewählt
haben (75% von 250 Euro).
Falls Sie weiter Datenbanken aus Paket 2 (Datenbanken unserer
Kooperationspartner) benutzen wollen, versuchen wir gemeinsam eine günstige Lösung
zu finden. Bitte nehmen Sie in diesem Falle Kontakt mit mir auf.
Wir würden uns freuen, wenn Sie weiter unsere Datenbanken für Ihren
Unterricht nutzen könnten.
Mit freundlichen Grüßen
Gerhard König
eMail: gk@fiz-karlsruhe.de
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GBI
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Erweitertes Angebot von GBI für den Einschluß von Schulen ins
Info-Schulprojekt:
UD/4.7.02
-
Seit Beginn unterstützt GBI the contentmachine das Projekt InfoSchul und möchte
den Schulen - auch über den normalen Förderrahmen hinaus - einen kostengünstigen
Zugang zu seinen Datenbanken ermöglichen.
-
Wir bieten daher allen interessierten Schulen folgende Konditionen
an:
-
Unbegrenzte Nutzungsmöglichkeiten (keine Deckelung)
-
Als erweitertes Datenbankangebot stellen wir zur Verfügung:
-
Alle Datenbanken aus dem SchnellSuche-Pool "Tages- und Wochenpresse"
-
(Börsen-Zeitung, DER SPIEGEL, Financial Times Deutschland, FOCUS,
-
Frankfurter Allgemeine Zeitung, NZZ Neue Zürcher Zeitung, sharper.de;
-
Süddeutsche Zeitung, taz, DIE WELT, und viele mehr).
-
Alle Literaturnachweise zu Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (WISO)
-
(Themenschwerpunkte: Wirtschaftswissenschaften, Betriebswirtschaft,
-
Volkswirtschaft, Politik, Informationswissenschaften, Psychologie,
-
Sozialwissenschaften; Ökologie)
-
Preise:
-
Auch Schulen, die einen noch laufenden Vertrag mit GBI haben, können
schon jetzt dieses neue Angebot als Anschlussvertrag nutzen. Für alle
Schulen, die der neuen Vereinbarung zustimmen, ist eine Rechnungsstellung
noch bis zum 31.07.2002 vorgesehen.
GBI bietet den Schulen somit nicht nur ein inhaltlich erweitertes
Angebot sondern auch günstigere Preise und unbegrenzte Nutzung der
eingebundenen Datenbanken an.
eMail: Ralf.Hennemann@gbi.de
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LexisNexis
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Lieber Herr Koch,
für die Laufzeit von 6 Monaten können wir den Schulen den kompletten
LexisNexis Zugang d.h. Firmenprofile und Presse (komplettes Archiv) für
EUR250 anbieten, eine kostengünstigere Alternative wäre nur Presse (180 Tage
Archiv) für EUR100.
Viele Grüße
Andrea Schweikert
eMail: ANDREA.SCHWEIKERT@lexisnexis.com
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Die Fortsetzung an der
Bismarckschule
Die
Bismarckschule Hannover musste die Teilnahme am InfoSchul-Projekt nach Ablauf
eines Jahres mit dem Ende von InfoSchul II aufgeben, da für die
Nachfolgeregelung - mit Übergabe der Förderung an die Bundesländer ein
beträchtlicher Kostenanteil an die Schulbehörde der Landeshauptstadt Hannover
gegangen wäre, wofür keine Mittel zu Verfügung gestellt werden konnten.
Einige
Nachbargemeinden wie Garbsen haben noch durchgehalten, doch hat das
InfoSchul-Projekt die Förderungsumstellung nicht lange "überlebt" und wurde
eingestellt. Die umfangreichen Pläne einer Web-Dokumentation wurden daher auch
nicht realisiert. Damit entfielen auch Webseiten, die im vorangegangenen Text
als Links eingefügt waren.
Es bleibt nur
noch, ein Résumé zu ziehen:
Insgesamt war
InfoSchul ein vielversprechender Ansatz, die Medienkompetenz der Schulen in der
BRD zu stärken. Doch die Organisation in regionalen Gruppen und die Koordination
in regelmäßigen Tagungen an wechselnden Orten - mit den Berichten aus den
einzelnen Gruppen - hatte sich offensichtlich nicht besonders bewährt. Eine
wirkliche Übertragung erworbener Kompetenzen fand nicht statt, da die Gruppen
und Schulen sehr unterschiedlich mit kompetentem Fachpersonal ausgestattet waren
und sie ihre Arbeitsschwerpunkte selbst setzten.
Auch die
Bismarckschule übernahm den InfoSchul-Ansatz vor allem dazu, schon vorhandene
Arbeitsschwerpunkte innovativ zu überstalten, was dazu führte, dass die
Medienkompetenz nicht im expliziten Mittelpunkt der Vermittlung stand - dazu
waren auch keine Fachkollegen bereit - sondern dass der Medieneinsatz funktional
auf inhaltliuch-fachliche Themenschwerpunkte aufgesetzt wurde, was letztlich der
tatsächlichen Schulpraxis besser entsprach als ein abgesondertes Lernfeld Medien
ohne wesentliche Praxisbezüge.
Mit diesem
Konzept war die Bismarckschule im regionalen Verbund aber auch einigerma0en
isoliert.
Dazu kam das
Problem, dass die innerschulische Umsetzung weitgehend an mir hängen blieb und
dass daher die gewählten Arbeitsschwerpunkte (Ostseeraum/Lübeck, Polen und
Türkei) meinen Fächern und meinen Unterrichtsschwerpunkten entnommen worden
waren. Unsere Web-Präsentation - die in der vorliegenden Form leicht
überarbeitet wurde und als "memoial" für die UNESCO-Club-Arbeit im Rahmen des
InfoSchul-Projektes dienen soll - wurde dann von mir im Alleingang gestaltet -
mit etwas Hilfe durch Schülerinnen und Schüler -. So ziehe ich das Résumé, dass
ich persönlich von InfoSchu mehr gelernt und profitiert habe, als ich es dann in
der Schulöffentlichkeit vermitteln konnte. Ich war mir sehr bald bewusst, dass
die Schulleitung mich als Nicht-Naturwissenschaftler vorgeschoben hatte, um sich
eine ernsthafte Beschäftigung mit dem "Prestge-Projekt" InfoSchul zu ersparen -
und eventuell mich auch mit Arbeit einzudecken,, um extravagantere Arbeits- und
Projektvorhaben wie Türkei-Partnerschaft und Polenreisen zu blockieren.
In dieser
Einzelkämpfersituation wurde von der Schulleitung aber auch die finanzielle
Seite eher nachlässig bedacht, so dass z.B. aus einem Datenbank-Vertrag nach
InfoSchul-Vorgaben finanzielle Forderungen erwuchsen, da von unserer Seite
Kündigungstermine (der Schulleitung) verbaselt worden waren, was zu einer
rechtlichen Auseinandersetzung führte.
Das
"Schnäppchen" des Makrmedia-Programmsatzes für insgesamt 90 EURO wurde von uns
wahrgenommen, doch dann fand sich niemand, der damit arbeiten wollte.
Und aus InfoSchul
waren wir schon ausgestiegen, so dass hier keine weiteren Anregungen mehr
erfolgten.
Insgesamt gesehen war InfoSchul ein guter Ansatz, der aus
personellen und organisatorischen Mängeln nicht den erwünschten Erfolg gezeitigt
hatte und daher auch nur von wenigen Schule ernst genommen worden war. Die
meisten Schulen versprachen sich allein Zugriff auf finanzielle Töpfe - wie auch
die Bismarckschule Hannover.
Hannover, 1.1.2011
Gerhard Voigt
Wer ist der UNESCO-Club für
die UNESCO-Schule am Maschsee, Bismarckschule Hannover?
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