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Vorwort zur persönlichen Homepage |
Ich,
Gerhard Voigt,
geb. 1944, seit August 2009 pensioniert, davor
Politik- und Geographielehrer an der Bismarckschule
Hannover,
Gymnasium - einer Maßstäbe setzenden UNESCO-Projekt-Schule mit innovativer
Geschichte im Bereich des interkulturellen Lernens und der internationalen
Kontakt z.B. nach Polen, Frankreich, England und in die Türkei, oft
verbunden mit lange andauernden Schulpartnerschaften - möchte mich auf
meiner persönlichen Web-Site als Lehrer und als Mensch vorstellen - was
nicht nur für meine Freunde und Bekannten interessant sein dürfte, sondern
in der Hoffnung entwickelt wurde, damit auch neue Kontakte und
Bekanntschaften zu erschließen - und die Schwerpunkte meiner Arbeit
dokumentieren. |
Dabei integriere ich auch eine Auswahl meiner
veröffentlichten wie unveröffentlichten Produktionen, vor allem Aufsätze
aus meinen geographischen und sozialwissenschaftlichen Fachbereichen, aber
auch einige, vielleicht nicht ganz so professionelle versuche in der
Belletristik und auch eine Auswahl meiner bildnerischen Hervorbringungen
aus weit zurück liegender Jugendzeit ("Artist's
page").
Bei den biographischen Texten wage ich den Spagat
zwischen erzählender Dokumentation einzelner Lebensphasen - ausgeweitet
auch auf Vorfahren und die Familie - in Hinblick auf ein angenommenes
entsprechendes Interesse bei meinen Lesern - zu denen sicher auch
Schülerinnen und Schüler gehören werden, die mich in beruflichen
Zusammenhängen kennen gelernt haben und die jetzt neugierig sind, was für
ein Mensch hinter der Lehrerrolle steht - und auf der anderen Seite des
eigenen intellektuellen Interesses an einer sozialwissenschaftlichen
Erklärung und Deutung der Zeitläufte, in denen sich meine Herkunft
vollzog, und die ich selbst im Laufe meines Lebens erleben durfte - oder
musste.
Im Laufe meines Lebens war ich immer wieder über meine
berufliche Tätigkeit hinaus politisch und ehrenamtlich tätig, was auch in
meinen biographischen Notizen niederschlägt. Besonders wichtig war für
mich der Verbandes der Politiklehrer
e.V., zu dessen Gründungsmitgliedern ich zählte und dessen
Vorsitzender ich mit gewissen Unterbrechungen ich bis heute war. Für die
Verbandszeitschrift
»politik unterricht aktuell«, die seit 1988 meist zwei- bis dreimal im
Jahr erschienen ist - leider musste die Print-Ausgabe seit 2003 aus
finanziellen Gründen eingestellt werden, die Texte erscheinen jetzt nur
noch, in der Hoffnung auf bessere Zeiten, in der Internetausgabe -
zeichnen mein Kollege Dr. Lothar Nettelmann und ich verantwortlich. Das
umfangreiche Textarchiv mit Autoren aus dem In- und Ausland steht dem
interessierten Leser zur Verfügung.
In der Schule war ich seit seiner Gründung aktives Mitglied und zuletzt
auch bis zu meiner Pensionierung
Vorsitzender des UNESCO-Clubs für die
UNESCO-Schule, dessen
Web-Sites ich betreut habe und die 2011 gelöscht werden. Einige meiner Publikationen befanden
sich auf diesen Web-Sites, werden aber
schrittweise übernommen in drei Didaktik-Homepages zu den
regionalen Arbeitsschwerpunkten
Polen,
Türkei - und
für mich besonders wichtig -
Iran sowie in
die vorliegende Homepage. (Vgl. Inhalt.).
Wenig ruhmreich endete 2004 die vorher so erfolgreiche Geschichte
der
Deutsch-Türkischen Vereinigung
für Sozial- und Geisteswissenschaftlichen Austausch (DTA). Gegründet
Mitte der 90er-Jahre am Soziologischen Institut der Universität Hannover
mit Prof. em. Imanuel Geiss, Prof. Dr. Peter Reinhart Gleichmann, Prof.
Dr. Onur Bilge Kula, Prof. Dr. Ingolf Ahlers, Prof. Dr. Detlev Claussen,
Prof. Dr. Ayla Neusel, AOR Rainer Schulte, Apl. Prof. Axel Schulte, Prof.
Dr. Dursun Tan, Prof. Dr. Hans-Peter Waldhoff, Prof. Dr. Dieter Haensch
und insbesondere als treibender Kraft und erster Vorsitzender Prof. Dr.
Elçin Kürşat - also einer prominenten Gruppe von
Gesellschaftswissenschaftlern (hier alle Gründungsmitglieder zu nennen
verbietet der Platz), die dem Thema der Intensivierung der akademischen
Kontakte zwischen Deutschland und der Türkei aktives Interesse
entgegenbrachten, was sich in Publikationen und mehreren Tagungen in
Deutschland wie in der Türkei konkretisierte - kam die Vereinigung Anfang
des neuen Jahrtausends aus persönlichen Konflikten heraus in die Krise und
wurde letztlich in die Insolvenz getrieben. Ich versuchte noch, wenn auch
zuletzt erfolglos, zu retten was zu retten war, indem ich den Vorsitz
übernahm, der Rest waren aber böse Anwürfe auch gegen mich, die mit
dauernden Behörden-Auseinandersetzungen und daraus herrührenden Kosten
verbunden waren, die mir niemand ersetzt hat, und der Fortbestand unserer
Web-Site, die ich, auf eigene Kosten, aus nostalgischen Gründen noch
fortführe, da sich auf ihr einige wichtige Aufsätze befinden (jetzt nach
und nach auch auf die
Didaktik-Seite
Türkei übernommen) und die dokumentiert, wieviele wichtige und
positive Ansätze leider ein Ende gefunden haben.
Die inhaltlichen Ansätze der Arbeit der genannten
Vereine können jetzt noch zusammengeführt werden unter der "Marke"
Netzwerk interkulturelle Kommunikation.

Um noch einmal die
Hauptpunkte dieses "Vorworts" für meine persönliche Web-Site
zusammenzufassen:
Auf meiner persönlichen
Homepage möchte ich interessierten Lesern etwas über mich selbst, meine
Biographie, meine Arbeitsschwerpunkte und meine persönlichen Interessen
mitteilen, da ich erfahren habe, dass durch meine Arbeit als Lehrer und in
den verschiedenen Organisationen und Verbänden immer wieder die Frage
provoziert wurde: Wer ist Gerhard Voigt eigentlich persönlich. Dabei wage
ich es auch aus Interessengebieten etwas außerhalb meiner eigentlichen
beruflichen Schwerpunkte zu berichten und einige Arbeitsergebnisse
vorzustellen in der Hoffnung, hier neue Kontakte und neuen Gesprächsstoff
zu evozieren. Lesen Sie doch bitte weiter auf der nächsten Seite, auf der
ich Sie begrüßen möchte...
Nachfolgend als "links"
noch Hinweise auf einige neuere Texte eher aktuellen Charakters:
Ritter, Tod und Teufel: Das
Imperium schlägt zurück
Erdachte Monologe und
Dialoge zur Widerständigkeit in der Politischen Bildung
ist eine verschlüsselte "Abrechnung" mit den
Negativerfahrungen mit unserem letzten Schulleiter und dessen vorgesetzter
Schulbürokratie und erklärt vielleicht meine Enttäuschung und Ablehnung, mit der
ich in meinen Ruhestand getreten bin - wobei ich meine Pflichten bis zum letzten
Tag eingehalten habe.
Zwiespältig sind meine Erfahrungen gewesen bei
meinen ehrenamtlichen und politischen Tätigkeiten, für die ich mich zeitlebens
engagiert habe und über die ich in meinem biographischen Abriss berichte:
Gewerkschaft und Parteipolitik - Vierzig Jahre
Sozialdemokrat...
Erster Teil: Die ersten Jahre und
grundsätzliche Positionen
Besonders wichtig war aber immer meine
Arbeit für eine Schulreform:
Emder Arbeitskreis
"Der neue Unterricht 2003"
Rechtsextremismus und Ausländerinnen und
Ausländer im Unterricht (1993)
Texte
zur Staatsphilosophie
(Rousseau und die Geschichte der
Gesellschaftsvertragstheorien)
Europa und die Türkei: Didaktische
Perspektiven
Umwertung von Räumen
Aus dem Archiv:
Reise nach Skandinavien
Berichte von unserer Türkeireise
in den Osterferien 2005
und dem Fotoalbum von dieser Reise
Gerhard Voigt, in der
durchgesehenen Fassung vom 09.07.2011 |
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